Was hat mich gestochen?

By 1. Oktober 2021April 17th, 2022Ratgeber
Bei warmen Sommertemperaturen im Freien sein – herrlich, wären da nicht die Insekten.. Sie beißen, stechen und spritzen ihr Gift in unseren Körper. Das juckt, schmerzt und geht einem tierisch auf die Nerven. Leider weiß man meistens auch nicht, was einen gestochen hat. In folgendem Artikel klären wir Sie auf.

Mückenstich

Kratzen verstärkt den Juckreiz und begünstigt die Entstehung von Entzündungen
Der Stich einer Mücke juckt sofort stark und bildet etwa zwei bis fünf Millimeter große Quaddeln. Schmerzen tun diese glücklicherweise nicht. Sie sehen lediglich weiß beziehungsweise rötlich aus und sind örtlich begrenzt. Ebenso positiv über den Mückenstich ist zu sagen, dass es keinen Blutpunkt gibt, sondern nur eine Stichstelle.

Zeckenbiss

Zeckenbiss
Der Biss des 4,5 Millimeter großen Insekts kann zu Infektionen führen und ist daher dringendst zu beobachten. Es entsteht meistens eine münzgroße, schmerzfreie Rötung. Im Unterschied zu einem Mückenstich, schwillt der Biss der Zecke nicht an und ist außerdem juckreizfrei. Breitet sich die Rötung allerding weiter aus und wird immer blasser, sollte der Gang zu einem Arzt aufgesucht werden. Es besteht die Gefahr einer Borreliose.

Wespenstich

Wespenstich
Anders sieht es bei Wespenstichen aus: Sie sind sehr schmerzhaft und unmittelbar nach dem Stich zu spüren. Um die Stichstelle herum bildet sich eine bis zu zehn Zentimeter große, rote Schwellung. Im Unterschied zu einer Biene, kann die Wespe ihren Stachel ein- und ausfahren und daher mehrfach zustechen, wenn sie sich bedroht fühlt. Eine Biene stirbt nach einem Stich, da ihr Stachel mit einem Wiederhaken versehen ist, den sie sich beim Wegfliegen rausreißt. Steckt also noch etwas in der Haut, kann man von einem Bienen- statt einem Wespenstich ausgehen.

Flohbiss

Flohbiss
Beißt ein Floh, bleibt es leider nicht bei einer Stelle. Er ernährt sich mehrfach am Tag von unserem Blut und verursacht damit mehrere Bisswunden. Glücklicherweise werden diese kaum rot und schwellen auch nur leicht an.

Wanzenbiss

Wanzenbiss
Ebenso wie der Floh, beißt auch die Wanze mehr als einmal zu. Aus diesem Grund finden sich meistens mehrere kreisrunde Bissstellen nebeneinander. Diese sind blutrot und ziemlich schmerzhaft. Charakteristisch sind die Blutpunkte inmitten der Schwellung. Oftmals erkennt man den Biss noch vor dem Eintreten des Schmerzes- Und zwar am letzten Tropfen Blut, der austritt, wenn sich die Wanze satt gefressen hat.

Ameisenbiss

Ameisenbiss
Beißt eine Hausameise aufgrund einer befürchteten Gefahr, gilt Ruhe zu bewahren und abzuwarten. Denn ihr Biss ist ungefährlich und die mit ihm verbundenen Symptome wie etwa Juckreiz verklingen nach einer halben Stunde. Dies ist bei der Waldameise jedoch nicht der Fall: Ihr Gift hinterlässt auf der Haut viele kleine Quaddeln, die stark brennen und jucken.

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